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Ich zaubere seit
über 50 Jahren.

Es fällt mir leicht, jemanden
zu bezaubern. Ich gehöre zu den Amateurmagiern. Von Kindesbeinen an hat mich die
Magie gefesselt und beeindruckt.
So konnte und durfte ich auf
vielen Parties und Veranstaltungen Menschen unterhalten. Dabei lege ich stets Wert auf das
Miteinander. Die Zuschauer zaubern mit mir mit, sie sind Teil meiner Handlung. Wir spielen
miteinander ...
Viele Tricks - um solche
handelt es sich beim "Zaubern" - erdenke und bastele ich selbst. Die Kunst ist es, die
Zuschauer vom Trick abzulenken und stattdessen mit Unterhaltung und Gestik zu fesseln.
Zaubern kann man mit fast allen Gegenständen des täglichen Lebens. Das macht es so
selbstverständlich. Der Applaus ist ein Lohn, der gut tut und die Mühen des Bastelns und
Übens vergessen macht.
Beim Üben ist meine Frau
Elisabeth ein strenger Beobachter. Erst wenn sie nichts mehr merkt, wage ich mich an die
Öffentlichkeit.
Ein wenig traurig bin ich
darüber, dass keines meiner Kinder und Enkelkinder diese schöne Kunst übernommen hat. Sie
schauen alle gerne zu, haben aber nicht den Drang verspürt, es selbst zu erlernen und zu
praktizieren.
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