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Ich schreibe sie,
weil es mir Spaß macht. Lange und oft denke ich über etwas nach, und plötzlich
drängt es mich, meine Gedanken und meine Meinung in Verse zu
kleiden.
Manchmal werde ich im Alltag auf etwas aufmerksam oder erlebe lustige und
traurige Dinge, die mich berühren und nicht mehr loslassen. Dann warte ich, bis die
Gedanken klar sind und ich sie niederschreiben muss.
Es ist nicht wichtig, wo ich mich gerade befinde. Auf Flughäfen, am Strand,
in meinem Büro, im Zug oder Wartesaal, im Restaurant oder in der Kneipe, im Bett
oder an irgendeinem Tisch, auf bequemem Möbel oder im grünen Gras, im Sand - die
Füße im Meer -, überall habe ich meine Gedichte geschrieben.
Zunächst habe ich sie auf irgendeinen Zettel, ein Ticket, einen Prospekt,
ein Stück Zeitung, Brotpapier, die Rückseite von Geschäftsunterlagen oder ähnliches
gekritzelt. Dann wurden sie wieder und wieder überdacht und überarbeitet.
Entsprechend verschmiert war dann das Original. Und erst ganz am Schluss habe ich
die Schreibmaschine - den Computer - bemüht.
Meine erste große Freude war es immer, meiner lieben Frau Elisabeth das
neueste Gedicht vorzutragen. Sie mag die zarten und die weichen Töne besonders
gern. Aber die meisten meiner Gedichte haben einen kritischen oder gar faden
Beigeschmack oder ein überraschendes Ende. Sie eignen sich vorzüglich für eine
Lesung am Kamin oder in trauter Runde. Ich habe das ausprobiert. und es war für
mich sehr überraschend, was die Anwesenden in meine Zeilen hineininterpretiert
haben. Manchmal war ich selbst erstaunt.
Ich habe einen Gedichtband
geschrieben, in dem fantastische Fotos aus einer virtuellen Welt
mit einigen meiner anspruchsvollen Gedichte gepaart sind. Er
eignet sich hervorragend als ein besonderes Geschenk. Auch ein Taschenbuch mit ausgefallenen Gedichten habe ich
veröffentlicht.
Auf der Startseite befindet
sich ein Link zu den Büchern. Dort können sie angeschaut werden.
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